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Aus der Verlagsmeldung: „Ob zum Beschreiben und Bedrucken, zum Verpacken oder Dekorieren – Papier war eines der bedeutendsten Materialien der Frühen Neuzeit und unterlag einer hohen Nachfrage. Dennoch ist der europäische Papierhandel dieser Epoche ein seit Jahrzehnten vernachlässigtes Thema der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Sandra Zawrel schließt mit ihrer Grundlagenarbeit die bestehende Lücke und untersucht den Papierhandel in Amsterdam, einem »Hotspot« der europäischen Märkte im 18. Jahrhundert. Im Fokus stehen die Kaufleute und ihre Handelsaktivitäten, wodurch Erkenntnisse zu Papiersorten und -preisen sowie zu den Netzwerken, Praktiken, Transportwegen und Handelsmengen gewonnen werden. Die Studie zeichnet sich durch die umfassende Auswertung von Quellen wie Rechnungsbüchern, Geschäftsbriefen, Nachlassinventaren, Verträgen und Auktionskatalogen aus. Erstmals werden die komplexe Organisation des Papierhandels sowie die vielfältigen Leistungen der Papierhändler sichtbar gemacht.“
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Zitat aus dem Blogbeitrag: „Als vor fast 30 Jahren, am 15. Mai 1995, die damaligen Kronprinzen der Niederlande und Belgiens, Willem-Alexander und Philippe, in Münster das Haus der Niederlande im Krameramtshaus offiziell eröffneten, war dies kein zufällig gewähltes Datum. An diesem Gedenktag des spanisch-niederländischen Teilfriedens im Jahre 1648, dem Friede von Münster, wurde die Unterbringung dreier Einrichtungen der Universität Münster, die sich wissenschaftlich mit den Niederlanden und Flandern beschäftigen, Wirklichkeit. Seitdem befinden sich das Institut für Niederländische Philologie, das Zentrum für Niederlande-Studien und die Bibliothek im Haus der Niederlande unter einem Dach. Der folgende Beitrag möchte schlaglichtartig die engen Verflechtungen dieser historischen Stätte in Westfalen mit den Niederlanden skizzieren und einen Überblick zur wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur für die Beneluxforschung bieten.“
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Aus der Verlagsmeldung: „Diese Studie liefert die erste umfängliche Untersuchung der „Republiken“, den ersten und einflussreichsten frühneuzeitlichen Staatsbeschreibungen, die als Buchreihe publiziert wurden. Die Republiken wurden in den 1620er und 1630er Jahren in Leiden und Amsterdam gedruckt und avancierten zu Grundlagentexten der frühneuzeitlichen Staatenkunde. Zunächst verfolgt die Untersuchung die Verbreitung der Bände in Buchsammlungen und Bibliotheken des 17. Jahrhunderts und liefert so neue Erkenntnisse zu verschiedenen Leser- und Nutzergruppen der Republiken sowie ihrer prominenten Rolle auf dem frühneuzeitlichen Buchmarkt. Weiter verfolgt die Studie anhand dreier Fallstudien – der Republik der Niederlande, des spanischen Weltreichs sowie des safawidischen Persien – die Funktionen der Bände im Wissenschaftsbetrieb sowie die Text-, Ideen- und politischen Traditionen, in denen sie stehen.“
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Verlagsmeldung für Band 1 und Band 2: „Dieses Buch beschreibt für die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts die politische Journalistik in Frankreich, den Vereinigten Niederlanden und dem Heiligen Römischen Reich. Dazu werden Zeitungen und Zeitschriften mit langer Erscheinungsdauer ausgewertet, die Medienproduzenten (Autoren, Verleger, Redakteure, Drucker, Buchhändler) vorgestellt und das postalische Vertriebswesen vom Korrespondenten bis zum Endverbraucher analysiert. Die Leserschaft wird hinsichtlich ihrer sozialen Stratifikation ebenso untersucht wie hinsichtlich der sprachlichen Kompetenz. Vier Fallstudien haben die Berichterstattung über Herrscherwechsel, über die Finanzreformen John Laws in Frankreich, über die Emigration der Salzburger Protestanten 1731/32 und über den Aachener Friedenskongress 1748 zum Gegenstand. Ungeachtet der Zensurprozeduren erwies sich die politische Presseberichterstattung als überraschend vielfältig – sie eröffnete unerwartete Möglichkeiten, Kritik und sogar Opposition zu artikulieren.“
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