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Aus den Verlagsangaben: „1548 schloss Kaiser Karl V. mit den Ständen des Heiligen Römischen Reichs den Burgundischen Vertrag. Dieser Vertrag und die nachfolgende Entwicklung führten zur weitgehenden Lösung der burgundischen Erblande der Habsburger, darunter das Herzogtum Luxemburg, vom Reich. Theodor Baums behandelt zunächst die Stellung des Herzogtums Luxemburgs als Reichslehen, die Zuständigkeit des Reichskammergerichts auch für die burgundischen Erblande und sodann Inhalt und Bedeutung des Burgundischen Vertrags. Die durch den Vertrag bewirkte Abspaltung der Erblande vom Reich machte neben anderem die Entwicklung von Normen für die „internationale“ Gerichtszuständigkeit erforderlich. Im zweiten Teil befasst sich die Untersuchung mit der durch den Burgundischen Vertrag ausgelösten Entfaltung dieser frühen Form zwischenstaatlicher Kooperation bei grenzüberschreitenden Konflikten. Hierfür werden die Akten des Reichskammergerichts zu einschlägigen Streitigkeiten mit Bezug zum Herzogtum Luxemburg ausgewertet.“
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Inhaltstext: „Spatial and identity research operates with differentiations and relations. These are particularly useful heuristic tools when examining border regions where social and geopolitical demarcations diverge. Applying this approach, the authors of this volume investigate spatial and identity constructions in cross-border contexts as they appear in everyday, institutional and media practices. The results are discussed with a keen eye for obliquely aligned spaces and identities and relinked to governmental issues of normalization and subjectivation. The studies base upon empirical surveys conducted in Germany, France, Belgium and Luxembourg.“
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Inhaltstext: „Die in diesem Band vereinten Beiträge gehen im Kern auf ein Kolloquium zum Thema „Moderne Stadtentwicklung im deutsch-französisch-luxemburgischen Grenzraum im 19. und 20. Jahrhundert“ zurück, das vom 10. bis 12. Mai 1990 in Mettlach/Saar stattfand. Es stand unter der Leitung von Prof. Dr. Jean-Louis Cohen (Paris), Dr. Jean-Paul Lehners (Luxembourg) sowie den Herausgebern. Dieses erste interdisziplinäre Treffen von Forschern aus den drei Ländern, veranstaltet in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Historikerkomitee, wurde gefördert durch die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS). Etwa 40 Historiker, Kunsthistoriker, Architekten, Soziologen und Geographen nahmen eine Bestandsaufnahme der bisherigen Erforschung der Urbanisierung in diesem Raum vor. Gleichzeitig diente die Tagung der Vorstellung unterschiedlicher wissenschaftlicher Fragestellungen und Methoden sowie dem interdisziplinären Dialog. Dabei verdeutlichte die Bandbreite der in den Referaten und Beiträgen erörterten thematischen Aspekte die Vielfalt des Forschungsfeldes. Zugleich wurde aber auch klar, dass die vorhandenen Forschungsdefizite eine weitere enge grenzüberschreitende Kooperation erfordern, die durch eine Zusammenarbeit der verschiedenen an der Urbanisierungsforschung beteiligten Disziplinen zu ergänzen ist. Die Mehrzahl der vorgetragenen Referate wurde in aus- oder umgearbeiteter Form in den Band aufgenommen. Einige thematisch verwandte Beiträge kamen hinzu. Dem grenzüberschreitenden Forschungsgegenstand und der jeweiligen Muttersprache der Autoren entsprechend wurden die Aufsätze in deutscher oder französischer Sprache abgefasst. Kurze Zusammenfassungen in der jeweils anderen Sprache erleichtern das Verständnis.“
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