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Aus der Verlagsmeldung: „In den Wirren der Französischen Revolution entschlossen sich zehntausende Menschen zur Flucht in das grenznahe Ausland. Wer waren diese Flüchtlinge, die seit 1789 von den Revolutionären unter der Bezeichnung "émigrés" geächtet wurden? Wie gelang es ihnen, die Grenze zu überqueren und im Exil zu überleben? Welche Mittel setzten Frankreich und seine Nachbarstaaten ein, um diese Mobilität zu kontrollieren? Jort Blazejewski untersucht Motive, Verläufe und Erscheinungsformen dieser Gewaltmigration anhand zahlreicher Quellen. Die Studie eröffnet neue Perspektiven auf eine der größten Fluchtbewegungen der Vormoderne und deckt unbekannte Krisenerscheinungen des europäischen Revolutionszeitalters auf.“
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Aus der Verlagsangabe: „Der Beitrag beschäftigt sich mit dem frühneuzeitlichen Grenzverlauf zwischen dem zu den österreichischen Niederlanden gehörenden Herzogtum Luxemburg und dem Erzstift Trier. Am Beispiel eines Grenzstreits aus dem Jahr 1765, zu dem eine Augenscheinkarte, überliefert ist, wird der Frage nachgegangen, was kartographische Quellen über das dörfliche Leben und die lokale Sozial- und Kulturgeschichte aussagen können. Und auch, welche Informationen sich aus historischen Karten über den lokalen Rahmen hinaus herausarbeiten lassen. Die Analyse zeigt auf, welche Folgen die territorialen Konflikte auf das alltägliche Leben in den Dörfern der Region hatten. Denn viele Gemeinden lagen jahrhundertelang im Bereich sich überlagernder und umstrittener Grenzräume. Karten, die im Kontext von territorialen Konflikten angefertigt wurden, erweisen sich hierbei als wahre Fundgrube für die Lokalgeschichte, da sie im Detail außerordentlich präzise Angaben enthalten, die bei Grenzbegehungen ermittelt wurden und in anderen Quellen zumeist unerwähnt bleiben. Die Analyse liefert aber auch Erkenntnisse zur Intensität der administrativen Einbindung peripherer ländlicher Gebiete in den frühneuzeitlichen habsburgischen Staat.“
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Abstract: „En novembre 2012, une borne de grès (d’Ostrevant ?), figurée de l’aigle impérial autrichien et de fleurs de lys et opposées, a été découverte en diagnostic sur la commune de Neuville-en-Ferrain (Nord). Basculée, à une date inconnue, dans un fossé, son emplacement primitif, à quelques décimètres de là, marquait la frontière définie par la Convention des limites de 1779 puis définitivement confirmée par la Convention de Courtrai du 28 mars 1820. Les liasses de correspondance du fonds de l’Intendance (aux archives départementales du Nord) permettent de suivre dans le détail, le long et tortueux processus de délimitation et d’abornement préalable, par réduction des enclaves héritées du Moyen Âge, à l’établissement de la première véritable frontière linéaire. La borne d’Halluin est précisément issue d’un lot de 114 pièces produites en 1780-1781 à Lille au faubourg de La Barre dans l’atelier du maître-paveur François Brasme. L’inventaire, sinon le sauvetage, de ces petits monuments, disposés à l’endroit des seuls territoires démembrés, est à entreprendre. Le statut juridique de ces bornes, considérées ici comme mobilier archéologique, mériterait aussi d’être précisé car il apparaît qu’elles marqu[ai]ent une frontière au tracé confirmé ; seraient-elles toujours significatives et immobilisées?“
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